Jahresrückblick 2018

15.11.2018

Meine erste GT3-Saison liegt hinter mir. Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, dennoch hätte ich mir nach so einem Saisonstart mehrere Podiumsplatzierungen gewünscht.

Vor dem ersten Rennen hatten wir ein gutes Gefühl und dachten, dass wir vielleicht schon im ersten Rennen punkten können. Wir haben dann alle Erwartungen übertroffen und gleich das erste Rennen der Saison gewonnen. Im Nachhinein betrachtet, hat uns das aber alles nur schwerer gemacht. Die Erwartungen waren sofort viel höher als zu Beginn: Nun wollten alle Podiumsplätze von uns sehen anstatt Top-10-Platzierungen.

Die nächsten Rennen zeigten uns, dass alles perfekt laufen muss, um gewinnen zu können. Kleine Fehler vom Team als auch von den Fahrern machten es schwierig, ganz vorne mitzufahren. Schnell haben wir wieder gemerkt, dass es für uns eine Lernsaison ist. Phoenix Racing ist nach längerer Zeit wieder in das ADAC GT Masters zurückgekehrt und die Fahrer hatten kaum GT3-Erfahrung. Die Saison verlief turbulent, mit mehreren Höhen und Tiefen. Mein Highlight ist natürlich Oschersleben, danach würde ich Zandvoort sagen und dann Nürburgring. Das enttäuschenste Wochenende war Hockenheim. Es hat leider einfach gar nichts geklappt an diesem Wochenende und wir verloren die Juniormeisterschaft.

Mit Phoenix Racing habe ich bestimmt das beste Team für meine GT3-Debütsaison gefunden und ich bin Ernst Moser unendlich dankbar, dass er mir dieses Chance gegeben hat und auch allen im Team, die mir vertraut haben! Es war eine unglaublich lustige Saison mit allen Teammitgliedern, trotzdem haben wir die Professionalität nicht aus den Augen verloren. Am Ende dieser Saison wurden wir 15. in der Gesamt- und Fünfter in der Juniorwertung. Nicht das, was wir uns gewünscht haben nach diesem Saisoneinstieg, aber wenn wir die Resultate realistisch betrachten, sollten wir auch damit in unserem Debütjahr mehr als zufrieden sein.

VIELEN DANK an alle für ein geiles 2018 !!